Klimaschutz (13.12.2010)
Weltklimagipfel endet mit Kompromiss
Der Weltklimagipfel im mexikanischen Cancun ist mit einem Kompromiss zu Ende gegangen. Die 194 Staaten der UN-Klimarahmenkonvention verständigten sich darauf, die Verhandlungen über verbindliche Regeln im internationalen Klimaschutz fortzusetzen. Darüber hinaus bekräftigte die Staatengemeinschaft ihr Ziel, den Anstieg der Erderwärmung um mehr als zwei Grad Celsius zu verhindern.
Während sich die teilnehmenden Nationen erleichtert darüber zeigten, überhaupt ein Resultat erzielt zu haben, kritisierten Umweltschützer die Beschlüsse als wenig hilfreich und nicht weitreichend genug. Bundesumweltminister Norbert Röttgen forderte Europa dazu auf, eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz zu übernehmen und die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.
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