Klima schützen, Wettbewerbschancen steigern

Wege in die Zukunft

Die umwelt- und klimafreundliche Verbesserung von Produkten und Herstellungsprozessen ist ein Beitrag zur ökologischen und ökonomischen Modernisierung. Der ökologische Wert einer Reduzierung des eigenen Energieverbrauchs oder der Minderung verkehrsbedingter Emissionen ist unbestritten, doch lohnen sich diese Maßnahmen auch sowohl aus volks- als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Die Entwicklung von Windkraftanlagen, von Ersatzstoffen für FCKW, von Katalysatoren für Autos oder der gegenwärtige Wettbewerb um die Einführung von Brennstoffzellen sind dafür herausragende Beispiele.

 

Umwelttechnik und -dienstleistungen aus Deutschland haben international einen hervorragenden Ruf, in wichtigen Zukunftstechnologien - etwa den erneuerbaren Energien - ist Deutschland Weltmarktführer. Allein im Jahr 2007 wurden Umweltgüter im Wert von rund 60 Milliarden Euro ins Ausland geliefert, Tendenz steigend.

 

Der schonende Einsatz von Energien und sonstigen Rohstoffen eröffnet vorausschauenden Unternehmen einen nachhaltigen Pfad in die Zukunft und stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Das betrifft nicht nur die Einsparung von Finanzen, die an anderer Stelle gewinnbringender ausgegeben werden können: Bereits heute sind Eigenschaften wie „klimaneutral“ für viele Kunden ein zentrales Argument, fordern immer mehr Unternehmen von ihren Zulieferern einen Nachweis über deren Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz. Der Einsatz effizienter Umweltmanagementsysteme in allen Bereichen der Wirtschaft dürfte bald ebenso obligatorisch sein wie die konsequente Nutzung umweltbezogener Argumente für das firmeneigene Marketing.