Glossar

Earth Overshoot Day 2026: Was der Erdüberlastungstag misst und was er nicht misst

Earth Overshoot Day 2026: Welt am 30. Juli, Deutschland am 10. Mai. Wie der Erdüberlastungstag berechnet wird, was Kritiker einwenden und was hilft.

Von Johanna Jung · aktualisiert am · 11 Min. Lesezeit

Kurz erklärt

Der Earth Overshoot Day (Erdüberlastungstag) ist ein jährlich berechnetes Datum, ab dem die Nachfrage der Menschheit nach Natur das übersteigt, was die Ökosysteme der Erde in diesem Jahr erneuern können. Berechnet wird er vom Global Footprint Network aus ökologischem Fußabdruck und Biokapazität.

Welt 2026
30. Julirund 1,7 Erden, Schätzung Global Footprint Network
Deutschland 2026
10. Mairund 2,8 Erden, Länder-Overshoot-Day
Erstmals vor Jahresende
1970er-Jahre1972 fiel er noch auf den 31. Dezember

Das kurze Erklärvideo fasst zusammen, was der Earth Overshoot Day ist. Die Daten für 2026 und die Kritik an der Methode stehen als Text auf dieser Seite. Beim Laden werden Daten an YouTube übertragen.

Was ist der Earth Overshoot Day und wer hat ihn ins Leben gerufen?

Der Earth Overshoot Day markiert den Tag im Jahr, ab dem die Menschheit mehr Natur beansprucht, als die Erde im selben Jahr erneuern kann. Die Idee stammt von Andrew Simms von der britischen New Economics Foundation; seit 2007 berechnet ihn das Global Footprint Network.

Auf Deutsch heißt er Erdüberlastungstag, seltener Welterschöpfungstag, Weltüberlastungstag oder Ökoschuldentag. Das Global Footprint Network ist eine gemeinnützige Forschungsorganisation, die Mathis Wackernagel 2003 mitgegründet hat; er hatte das Konzept des ökologischen Fußabdrucks in den 1990er-Jahren mit William Rees entwickelt. In Deutschland verbreiten Umweltverbände wie WWF, BUND und Germanwatch die Daten jedes Jahr. 2026 fiel der Tag weltweit auf den 30. Juli. Rechnerisch bräuchte die Menschheit damit 1,73 Erden.

Was bedeutet der Erdüberlastungstag einfach erklärt?

Einfach erklärt ist der Erdüberlastungstag wie ein Kalender für das Taschengeld der Natur: Bis zu diesem Tag leben wir von dem, was die Erde in einem Jahr nachwachsen lässt. Danach leben wir auf Pump.

Die Erde lässt jedes Jahr eine bestimmte Menge Pflanzen, Holz und Fisch nachwachsen und kann eine bestimmte Menge CO₂ in Wäldern aufnehmen. Wenn Menschen mehr Bäume fällen, mehr Fisch fangen und mehr CO₂ ausstoßen, als nachwächst oder aufgenommen wird, ist das „Taschengeld“ früher aufgebraucht. Den Rest des Jahres nehmen wir der Natur etwas weg, das später fehlt: Wälder werden kleiner, Fischbestände schrumpfen, CO₂ sammelt sich in der Luft. Je früher im Jahr der Tag liegt, desto größer ist die Überlastung.

Wie wird der Earth Overshoot Day (Welterschöpfungstag) berechnet?

Der Earth Overshoot Day wird berechnet, indem die Biokapazität der Erde durch den ökologischen Fußabdruck der Menschheit geteilt und mit 365 Tagen multipliziert wird. Beide Größen misst das Global Footprint Network in globalen Hektar, also in Flächen mit weltweit durchschnittlicher Produktivität.

Die Biokapazität umfasst Ackerland, Weideland, Wald, Fischgründe und bebaute Flächen. Der ökologische Fußabdruck zählt, wie viel dieser Fläche die Menschheit für Nahrung, Holz, Fasern, Siedlungen und für die Aufnahme ihrer CO₂-Emissionen bräuchte. Der CO₂-Anteil macht nach Angaben des Global Footprint Network rund 60 % des Gesamtfußabdrucks aus. Er wird als Waldfläche ausgedrückt, die nötig wäre, um das CO₂ zu binden, das die Ozeane nicht aufnehmen. Grundlage sind die National Footprint and Biocapacity Accounts mit Daten der Vereinten Nationen, die jedes Jahr in einer neuen Edition erscheinen.

Steckbrief Earth Overshoot Day 2026
Formel(Biokapazität der Erde ÷ ökologischer Fußabdruck der Menschheit) × 365
Datum Welt 202630. Juli (Tag 211), Schätzung
Rechnerischer Bedarf1,73 Erden (365 ÷ 211)
Anteil CO₂ am Fußabdruckrund 60 %
Biokapazität je Menschrund 1,5 globale Hektar (Edition 2025: 1,48)
Halbierung der fossilen CO₂-Emissionenverschiebt das Datum um rund 3 Monate

Der Erdüberlastungstag ist vor allem ein CO₂-Indikator: Würde die Menschheit ihre fossilen Emissionen halbieren, rückte der Tag von Ende Juli auf etwa Ende Oktober. Quelle: Global Footprint Network (Edition 2026, Länderwerte Edition 2025), energiezukunft (30.07.2026).

Wann hätte der Erdüberlastungstag in früheren Jahren stattfinden müssen?

Nach der aktuellen Berechnung des Global Footprint Network fiel der Erdüberlastungstag 1972 noch auf den 31. Dezember, 1990 auf den 23. Oktober und 2010 auf den 15. August. Seit 2021 liegt er stets Anfang August oder Ende Juli.

Earth Overshoot Day 1972 bis 2026 (Edition 2026 des Global Footprint Network)
JahrDatumTag im JahrErden (rechnerisch)
197231. Dezember366 1,00
198029. November334 1,10
199023. Oktober296 1,23
200023. September267 1,37
201015. August227 1,61
202018. August (Pandemie)231 1,58
20222. August214 1,71
20241. August214 1,71
20251. August213 1,71
202630. Juli (Schätzung)211 1,73

Seit 1972 ist der Erdüberlastungstag um fünf Monate nach vorn gerückt, seit 2010 nur noch um gut zwei Wochen. Die Erdenzahl ist aus dem Datum zurückgerechnet (Tage des Jahres ÷ Tag im Jahr). Quelle: Global Footprint Network, Past Earth Overshoot Days (Edition 2026).

Wichtig für den Vergleich: Mit jeder neuen Datenedition rechnet das Global Footprint Network alle früheren Jahre neu. 2025 wurde der Tag zunächst für den 24. Juli verkündet; die Edition 2026 setzt ihn für 2025 auf den 1. August. Der scheinbare Fortschritt von „24. Juli 2025“ auf „30. Juli 2026“ ist deshalb keine Verbesserung.

goClimate-Rechnung
goClimate-Rechnung: Warum der Overshoot Day 2026 später liegt als 2025 verkündet
EffektTageErklärung
Verkündet 2025 (Edition 2025)24. JuliTag 205
Neue Methode: höhere CO₂-Aufnahme der Ozeane+8verschiebt alle Jahre nach hinten
Reale Entwicklung 2025 auf 2026−2Fußabdruck wuchs schneller als die Biokapazität
Ergebnis 2026 (Edition 2026)30. JuliTag 211 = 205 + 8 − 2

Die sechs Tage Unterschied zwischen den verkündeten Daten 2025 und 2026 gehen vollständig auf eine geänderte Methode zurück; real hat sich die Lage um rund zwei Tage verschlechtert. Annahme: Die Effekte addieren sich linear. Quelle: energiezukunft (30.07.2026) nach Global Footprint Network; Rechnung goClimate.

Wann ist der deutsche Overshoot Day 2026?

Deutschland hat seinen Anteil an den Ressourcen der Erde 2026 schon am 10. Mai aufgebraucht. Würden alle Menschen so leben wie die Menschen in Deutschland, bräuchte die Menschheit rund 2,8 Erden.

Fallbeispiel

Länder-Overshoot-Day Deutschland 2026 im europäischen Vergleich

  • Deutschland: 10. Mai 2026 (Global Footprint Network, Country Overshoot Days 2026; Basis Edition 2025, Daten überwiegend 2024)
  • Früher als Deutschland: Dänemark (20. März), Österreich (2. April), Schweden (4. April), Frankreich (24. April), Polen (28. April), Italien (3. Mai)
  • Später: Schweiz (11. Mai), Vereinigtes Königreich (22. Mai), Spanien (4. Juni); für die Niederlande und Norwegen veröffentlicht das Netzwerk wegen der Datenqualität keinen Tag
  • Weltweit am frühesten: Katar (4. Februar) und Luxemburg (17. Februar); 13 Länder wie Indien, Nigeria und Kenia haben 2026 keinen Overshoot Day
Einordnung

Was der Fall zeigt

Der Ländervergleich zeigt, dass der Overshoot Day Konsum und Landnutzung misst, nicht Klimapolitik. Dänemark und Schweden haben einen sehr CO₂-armen Strommix, liegen aber Wochen vor Deutschland, weil Landwirtschaft, Fischerei, Holznutzung und Konsum je Kopf hoch sind. Deutschland liegt im europäischen Mittelfeld, weit vom globalen Durchschnitt entfernt. Aus dem Datum lässt sich der deutsche Fußabdruck zurückrechnen: rund 4,2 globale Hektar je Person bei rund 1,5 verfügbaren Hektar. Für Leser heißt das: Die Rangliste eignet sich für Gesprächsanlässe, nicht für Aussagen darüber, welches Land beim Klimaschutz vorn liegt.

goClimate-Rechnung
goClimate-Rechnung: Wie viele Erden bräuchte die Welt, lebten alle wie in …?
LandOvershoot Day 2026Erden (365 ÷ Tag)Fußabdruck je Person
Dänemark20. März4,62 rund 6,8 gha
Österreich2. April3,97 rund 5,9 gha
Frankreich24. April3,20 rund 4,7 gha
Deutschland10. Mai2,81 rund 4,2 gha
Schweiz11. Mai2,79 rund 4,1 gha
Spanien4. Juni2,35 rund 3,5 gha
Welt30. Juli1,73 rund 2,6 gha

So haben wir gerechnet: Erden = 365 ÷ Tag des Overshoot Day im Jahr; Fußabdruck je Person = 1,48 globale Hektar Biokapazität je Mensch × Erden. Für Deutschland ergibt das 4,16 gha; damit der deutsche Overshoot Day auf den 31. Dezember fiele, müsste der Fußabdruck um rund 64 % sinken (1 − 1,48 ÷ 4,16). Annahme: Länderwerte (Edition 2025) und Weltwert (Edition 2026) stammen aus unterschiedlichen Editionen und sind nur näherungsweise vergleichbar. Quelle: Global Footprint Network; Rechnung goClimate.

Am anderen Ende der Skala stehen 13 Länder, deren Fußabdruck je Person unter der weltweit verfügbaren Biokapazität von rund 1,48 globalen Hektar liegt, darunter Indien, Bangladesch, Nigeria, Äthiopien und die Philippinen. Ihr Verbrauch entspricht 46 bis 99 % dessen, was die Erde je Mensch erneuern kann. Der weltweite Overshoot entsteht also vor allem in Ländern mit hohem Einkommen; ein Mensch in Deutschland beansprucht rund das Dreifache dessen, was ihm rechnerisch zusteht.

Der Overshoot Day unterschätzt die Klimalücke: Für den ökologischen Fußabdruck muss Deutschland rund 64 % einsparen, für ein klimaverträgliches Leben unter 1 t CO₂-Äquivalenten pro Person aber rund 90 % des heutigen CO₂-Fußabdrucks von 9,8 t (UBA). Der Grund: Der Fußabdruck zählt CO₂ nur so weit als Problem, wie Wälder es nicht binden könnten; für das Klima zählt dagegen, dass die Emissionen netto auf null sinken. Wie sich der persönliche Wert zusammensetzt, erklärt die Seite zum CO₂-Fußabdruck und seinen Bereichen. Die Kinderhilfsorganisation UNICEF hat den Ressourcenverbrauch Deutschlands ebenfalls untersucht; mehr dazu im Beitrag Deutschland verbraucht fast drei Erden.

Was kritisieren Fachleute an der Berechnung des Overshoot Day?

Fachleute kritisieren vor allem, dass fast die gesamte Überlastung aus dem CO₂-Anteil stammt und dieser stark von einer Annahme abhängt: wie viel CO₂ ein Hektar Wald pro Jahr bindet. Ohne CO₂ zeigt die Rechnung weltweit keine Überlastung.

Fallbeispiel

Methodenkritik: „Does the Shoe Fit?“ (PLOS Biology, 2013) und die Edition 2026

  • Linus Blomqvist, Barry Brook, Erle Ellis, Peter Kareiva, Ted Nordhaus und Michael Shellenberger zeigten 2013, dass nahezu die gesamte globale Überlastung aus dem CO₂-Fußabdruck stammt
  • Ohne CO₂ übertraf die Biokapazität den Fußabdruck 2008 um rund 45 %; keine der fünf übrigen Flächenkategorien (Acker, Weide, Wald, Fischgründe, Siedlung) wies ein nennenswertes Defizit auf
  • Der CO₂-Fußabdruck sinkt umgekehrt proportional zur angenommenen Bindungsrate des Waldes; bei 2,6 t Kohlenstoff je Hektar und Jahr verschwände die globale Überlastung
  • Die Edition 2026 des Global Footprint Network setzt die CO₂-Aufnahme der Ozeane höher an; das verschiebt den Termin um rund acht Tage nach hinten (energiezukunft, 30.07.2026)
Einordnung

Was der Fall zeigt

Die Kritik widerlegt nicht, dass die Menschheit zu viel CO₂ ausstößt; sie zeigt, dass der Overshoot Day im Kern ein in Fläche übersetzter CO₂-Indikator ist. Andere Überlastungen, etwa Artenverlust, Bodenzerstörung oder Wasserknappheit, bildet er kaum ab, weil die Methode Flächen nur nach Ertrag bewertet. Die acht Tage Methodeneffekt der Edition 2026 sind mehr als alle realen Veränderungen seit 2021 zusammen. Für Leser folgt daraus: Der Tag eignet sich als Symbol und Gesprächsanlass; wer Fortschritte messen will, nutzt direkte Größen wie Treibhausgase in Tonnen. Was die Erwärmung selbst antreibt, beschreibt die Seite zur Klimaerwärmung und zum CO₂-Budget.

Was bedeutet der Earth Overshoot Day für Unternehmen?

Für Unternehmen ist der Earth Overshoot Day kein Steuerungsinstrument, aber ein häufiger Kommunikationsanlass. Wer sich darauf bezieht, sollte eigene Zahlen in Tonnen CO₂-Äquivalenten und belegbaren Maßnahmen nennen, nicht in Erden oder globalen Hektar.

  • Messen: Grundlage ist eine Klimabilanz nach Scope 1, 2 und 3 nach dem Greenhouse Gas Protocol. Ressourcenverbrauch und Kreislaufwirtschaft deckt in der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Standard ESRS E5 ab; freiwillig berichtende Mittelständler nutzen den VSME-Standard oder den Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Wie ein Bericht aufgebaut ist, zeigt die Seite zum Nachhaltigkeitsbericht.
  • Kommunizieren: Seit 27. September 2026 gelten in der EU strengere Regeln für Umweltaussagen; allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich“ ohne anerkannte hervorragende Umweltleistung sind unzulässig. Kampagnen zum Overshoot Day sollten deshalb konkrete, belegte Maßnahmen nennen; Hintergründe auf der Seite zu Greenwashing.
  • Handeln: Die größten Hebel liegen dort, wo der Fußabdruck entsteht: Energie und Wärme, Mobilität und Geschäftsreisen, eingekaufte Materialien und Lebensmittel in Kantinen. Den Flug- und Autoanteil von Dienstreisen schätzt der CO₂-Rechner für Flüge ab.

Wie lässt sich der Earth Overshoot Day verschieben?

Den größten Effekt hätte weniger CO₂ aus Kohle, Öl und Gas: Würde die Menschheit ihre fossilen Emissionen halbieren, läge der Tag rund drei Monate später, also etwa Ende Oktober statt Ende Juli. Danach folgen Ernährung, Mobilität und Wohnen.

Für Haushalte in Deutschland liegt der durchschnittliche CO₂-Fußabdruck bei 9,8 t CO₂-Äquivalenten pro Person und Jahr (UBA-CO₂-Rechner, Datenstand 2025). Davon entfallen 2,1 t auf Mobilität, 1,9 t auf Wohnen und Heizen, 1,6 t auf Ernährung und 2,5 t auf sonstigen Konsum. Ein Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca und zurück verursacht rund 185 kg CO₂ je Person; mit der Wirkung von Kondensstreifen und anderen Nicht-CO₂-Effekten sind es rund 280 bis 560 kg. Ein Kilogramm Rindfleisch kommt auf 13,6 kg CO₂-Äquivalente, ein Kilogramm Tofu auf 1,0 kg. Wer seinen Fußabdruck halbiert, verschiebt seinen persönlichen Überlastungstag rechnerisch um mehrere Monate nach hinten. Den Wert für Ihre Mobilität ermittelt der CO₂-Rechner von goClimate, für die Ernährung der CO₂-Rechner Essen. Weitere Ansätze für den Alltag sammelt der Beitrag zu nachhaltigem Konsum.

Häufige Fragen zum Earth Overshoot Day

Wann ist der Earth Overshoot Day 2026?

Der Earth Overshoot Day fiel 2026 nach Schätzung des Global Footprint Network auf den 30. Juli. Ab diesem Tag hat die Menschheit rechnerisch alle Ressourcen verbraucht, die die Erde im ganzen Jahr erneuern kann; sie bräuchte 1,73 Erden.

Wann ist der Erdüberlastungstag in Deutschland?

Der deutsche Erdüberlastungstag fiel 2026 auf den 10. Mai. Würden alle Menschen so leben wie die Menschen in Deutschland, bräuchte die Menschheit rund 2,8 Erden.

Wie wird der Earth Overshoot Day berechnet?

Das Global Footprint Network teilt die Biokapazität der Erde durch den ökologischen Fußabdruck der Menschheit und multipliziert das Ergebnis mit 365. Beide Größen werden in globalen Hektar gemessen; der CO₂-Anteil macht rund 60 % des Fußabdrucks aus.

Wer hat den Earth Overshoot Day erfunden?

Die Idee stammt von Andrew Simms von der britischen New Economics Foundation. Seit 2007 berechnet das Global Footprint Network den Tag, eine Forschungsorganisation, die Mathis Wackernagel 2003 mitgegründet hat.

Warum lag der Earth Overshoot Day 2025 am 24. Juli und 2026 später?

Weil das Global Footprint Network die Methode geändert hat. Die Edition 2026 schätzt die CO₂-Aufnahme der Ozeane höher und rechnet alle Jahre neu; für 2025 ergibt sich nun der 1. August. Real hat sich die Lage von 2025 auf 2026 um rund zwei Tage verschlechtert.